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Street

Light, color, and human traces — turning the ordinary into quiet stories.

In meiner fotografischen Arbeit setze ich mich mit den Themen Einsamkeit, Isolation und Vergänglichkeit auseinander – beobachtet im öffentlichen Raum, dort, wo Menschen täglich sichtbar und doch oft übersehen sind.

Die Straße ist für mich Bühne und Spiegel zugleich: ein Ort, an dem sich flüchtige Gesten, unbewusste Bewegungen und ungesagte Geschichten abspielen. In diesen Momenten offenbart sich für mich etwas zutiefst Menschliches – ein Zwischenraum, der weder privat noch anonym ist, sondern still, fragmentiert und offen für Interpretation.

Meine Bilder entstehen spontan, aber nicht zufällig. Ich bewege mich intuitiv durch urbane Räume und suche nach Konstellationen aus Licht, Schatten, Spiegelungen und Strukturen, die mehr andeuten als sie zeigen. Mich interessieren stille, flüchtige Momente – Gesten, Blicke, Bewegungen –, die im öffentlichen Raum meist unbeachtet bleiben. Die Menschen darin erscheinen oft nur als Silhouetten, Schatten oder Teil eines größeren Bildgefüges – nicht als Porträtierte, sondern als stille Zeugen des urbanen Daseins. Dabei verstehe ich meine Arbeit nicht als reine Dokumentation, sondern als künstlerische Reflexion. Die Kamera dient mir als Instrument, um gesellschaftliche Zustände sichtbar zu machen – nicht mit dem Ziel der Identifikation, sondern der Empathie.

Ich arbeite seriell, thematisch und mit einem klaren ästhetischen Konzept. Meine fotografischen Reihen sollen zum Innehalten anregen, zur stillen Beobachtung derjenigen Situationen, die im Lärm der Gegenwart untergehen. Diese Arbeit ist Ausdruck meiner künstlerischen Freiheit und sie dient nicht der Information, nicht der Werbung, sondern der visuellen Auseinandersetzung mit dem Menschsein im urbanen Kontext – mit dem, was bleibt, wenn das Offensichtliche verschwunden ist.

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